Zuckerwattewolken zum Reinspringen
so klares Wasser zwischen den unzähligen Inseln dass man die Pflanzen unter’m Wasser sehen kann
kleine Boote, die in alle Richtungen fahren – nur ihre weiße Fahne aus Wellenschaum zeugt davon, denn sonst scheinen sie still zu stehen – zu klein, um mit ihnen zu spielen
türkisfarbenes, dunkel- und hellblaue Wasserweite
rote kleine Holzhäuschen – überall
Wasserfälle von riesigen Höhen
hohe Tannen, dann Birkenwäldchen, schließlich tundraartige Ebenen mit mächtigen Hügeln, an die sich wolkengleich Nebel schmiegt
kleine Ortschaften dazwischen und Verabschiedungen dort, Begrüßungen und Norweger, die dem Zug nachrennen
Sonne, Wolken, Regen und Regenbögen
düsteres Grün und frisches Junges
immer wieder Wasser
nie fehlt es und die Weite
Wasser und Weite und dann Trondheims Hafen – Möwen sein ständiger Begleiter und abertausend kleine Motorboote, dann nur weiße Segel in weiter Ferne und Brücken, die allesamt dem salzigen Meerwassergeruch ein Gesicht geben
und ich, ich klebe am Fenster oder komme mit der Suche nach Häuslichkeit nicht so ganz zurecht
aber angekommen bin ich
jeden Tag ein bisschen mehr